Evgenij Zelikman - Klavier

Interview

Ich unterrichte seit Oktober 2018 bei der Taktstelle.

Mit sechs Jahren bekam ich noch in Moskau meine ersten Klavierstunden, kann mich aber daran nur vage erinnern. Seit meinem neunten Lebensjahr hatte ich aber mehr oder weniger bis zu meinem Musikstudium an der Hochschule durchgehenden Klavierunterricht bei vielen verschiedenen Lehrern. Daneben habe ich auch mit 13 Jahren angefangen Gitarre zu spielen und hatte auch auf diesem Instrument etwa vier Jahre Unterricht.

Auf mich haben schon immer Flügel oder Klaviere anziehend und zugleich mächtig gewirkt, vor allem wenn ich noch als Kind eines gesehen habe; die verschiedenen Bauformen und Größen spielen dabei bestimmt auch eine Rolle. Dieser Effekt ist heute noch geblieben. Und wenn ich mich dann an das Instrument setzte ist es zunächst die reine Klangerzeugung und danach die gefühlt unerschöpflichen Möglichkeiten an verschiedenen Melodie- und Akkordbildungen; an Stimmungen und Farben, welche man erzeugen und erforschen kann.

Ja, es gibt meine eigenen Big Band, für welche ich die Musik schreibe, arrangiere und die ich leite. Daneben gibt es noch mehrere feste Projekte, in denen ich fest mitspiele. Stilistisch ist dabei das meiste im Jazz-Bereich.

Als ich noch ganz klein bin ich durch den Einfluss meines Großvaters vor allem von klassischer Musik geprägt worden: u.a. Mozart, Chopin, Beethoven. Dieser frühe Einfluss der Klassik ist bei mir bis heute geblieben, wobei ich inzwischen auch Komponisten wie Stravinsky, Ravel oder Erik Satie sehr gerne höre. Durch meinen Vater gefördert habe ich dann im Jugendalter bei den Beatles angefangen und bin u.a. über Queen, The Doors, Pink Floyd und Deep Purple bei Progrock-Bands wie King Crimson oder Emerson, Lake & Palmer gelandet. Meine Liebe zum Jazz habe ich dann später entdeckt und höre in diesem Bereich vor allem Pianisten wie Thelonious Monk, Bud Powell, McCoy Tyner, Herbie Hancock und Bill Evans sehr gerne. Dazu gehören auch Big Bands wie das Thad Jones/Mel Lewis Orchestra, die Count Basie Big Band und natürlich Duke Ellington.

Ich habe kein bestimmtes Lied, welches ich vor allen anderen stellen würde. Aber es gibt durchaus viele verschiedene Stücke die sich bei mir durch die Jahre unterbewusst eingeprägt haben und tiefe Emotionen hervorrufen. Gleichzeitig verbinde ich mit bestimmten Stücken Lebensabschnitte, in welchen ich eben jene Musik gehört habe und diese sich dann in mir fest verwurzelt hat. Hierzu zählt z.B. das einfühlsame Streichquartett von Ravel oder die eingängigen Songs CCR. Die rebellische Musik der Doors oder das tiefgreifende Klangverständnis von Monk am Klavier.

Es ist völlig egal mit welchem Instrument man anfängt. Viel wichtiger ist es, dass man Spaß an der Klangerzeugung, dem Musizieren und dem Zusammenspiel mit anderen Menschen hat. Musik ist immer Ausdruck seiner selbst und zugleich Kommunikation, ganz gleich ob an den Congas oder an der Orgel.

Grundsätzlich stehen für mich immer folgende Punkte im Vordergrund: • ich möchte den SchülerIn dort abholen wo er/sie gerade steht, egal ob AnfängerIn oder Fortgeschrittener. • der Spass am Musikmachen steht immer Vordergrund. • dabei ist es mir wichtig zu vermitteln warum und wie man etwas bestimmtes übt und was eigentlich üben bedeutet (und warum Üben manchmal doof ist). • Die Erforschung der vielfältigen Klang- und Ausdrucksmöglichkeiten am Klavier. • Die Förderung des Entdeckungsdrangs und eines eigenen Musikgeschmacks. • ich versuche mich immer so gut wie möglich auf den jeweiligen SchülerIn einzustellen, um ihm/ihr sämtliche Aspekte gut vermitteln zu können. • eine ehrliche und vertrauensvolle Kommunikation zwischen SchülerIn und mir ist für mich sehr wichtig. Generell habe ich ein flexibles Grundrepertoire von Stücken aus verschiedenen Epochen und Stilen, bei welchem ich der Meinung bin, dass man das zumindest einmal im Unterricht gespielt haben sollte, bzw. dass es zum Grundkanon gehört. Von diesem Repertoire kann man dann je nach SchülerIn in verschiedene Stile eintauchen. Dazu gehören u.a.: einfache Kinderlieder und Kinderstücke, etwas J.S. Bach und bekannte Klassik, bekannte Pop-,Rock- und Jazzsongs, Filmmusik. Am meisten freut es mich aber, wenn die Schüler selber ein Stück in den Unterricht mitbringen oder Vorschläge machen, was sie gerne spielen würden. Wenn ich merke, dass es den SchülerIn interessiert zeige ich grundlegende Aspekte der Harmonielehre und des Tonsatzes. Z.B: beim Erlernen von Improvisation oder Schreiben von eigenen Songs.

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