Markus Prietz - Stimmbildung

Markus ist Sänger, Vocal-Coach, Chorleiter und DJ.  Schon als Kind sang Markus  kontinuierlich in Chören und mit 12 Jahren begann er als Sänger und Gitarrist in verschiedensten Bands zu spielen. Zunächst waren es ganz klar Rockbands (Coverbands und Bands mit Eigenkompositionen), später auch Soul & Funkbands.

Beruflich startete Markus als Kaufmann bei Siemens und leitete dort mehr und mehr Trainings/Workshops.

2005 folgte er seiner wahren Berufung und ist seitdem hauptberuflich Musiker, Sänger und Vocal-Coach.

Von 2011 bis 2014 absolvierte er die Berufsfachschule für Musik in Nürnberg und ist nun ausgebildeter Chor- & Ensembleleiter, Gesangslehrer mit pädagogischer Zusatzprüfung. 

Markus liebt die Vielfalt der Musik und ist in unterschiedlichsten Genres zuhause. Auch deshalb entschied er sich an der „Musication“ für das Hauptfach Gesang im klassischen Bereich. 

Somit unterrichtet er bei der Taktstelle neben Rock/Pop/Jazz auch Repertoire aus den Bereichen Musical und Klassik.

Markuss Herz schlägt vor allem für die Vokalmusik und A-Cappella-Gruppen. So war er bis vor Kurzem Mitglied im Vokalensemble „fünfstimmt“ und leitet seit 2016 den Pop-Chor des Bildungszentrums Nürnberg. 

Interview

Nach meiner Lehrtätigkeit bei Art of Voice kam ich Anfang 2016 zur Taktstelle und bin von der kollegialen Atmosphäre immer noch begeistert. Es macht mir schlicht Spass in diesem tollen Team zu unterrichten!

Das Ganzheitliche. Praktisch alles an und in uns ist beim Singen mitbeteiligt und hat Einfluss auf unsere Stimme. 

Sobald ich singe, geschieht auch etwas mit mir: Jeder, der beim Singen echte Emotion in seine Stimme hineingelegt hat, wird das schon erfahren haben. Es kann so tief gehen, es wird immer gut tun. Und dann noch die Aussenwirkung: Wir können andere Menschen mit unserer Stimme berühren, sie zum Lächeln, zum Tanzen oder zum Mitfühlen bringen. Das ist dann immer ein aufregender Austausch, ganz ohne Verstecken oder Täuschen – einfach echt.

Wir können schier unendlich viele Sounds erzeugen und ich finde es spannend, die Zutaten herauszufinden, die einem persönlich zu einem tollen Klang verhelfen.

Singen macht halt einfach Glücklich, macht Spass ☺!

Das ist ein riesiges Spielfeld und ich versuche es mal: Jeder einzelne Schüler mit seinen Wünschen und Bedürfnissen steht bei mir im Mittelpunkt. So kann es passieren, dass ich mit der einen Schülerin eher an Bühnenperformance, mit einem anderen Schüler eher stimmbildnerisch am „bruchlosen“ Übergang vom Brust- ins Kopfstimmenregister arbeite.

Als Zweites würde ich natürlich den Spass nennen und dahinter dann aber auch die Freude und den Stolz, wenn man etwas Neues endeckt und gelernt hat.

Mir persönlich ist wichtig, dass jede Schülerin/jeder Schüler, seine Stimme Stück für Stück besser kennenlernt, entwickelt und weiß, wo ein gesundes Singen aufhört / wo ungesundes Singen anfängt.

Hier gebe ich noch ein paar Stichworte/Themen und alle Interessenten können mir dann ja bei einem Kennenlerntermin ihre Fragen stellen.

  • Körperhaltung
  • Atmung & Stütze
  • Resonanzräume
  • Sounds und Effekte
  • Ausdruck
  • Stilistik
  • Interpretation (Mimik, Gestik, Bühnenperformance)

Hui… . Einfacher ist es, zu sagen, was ich fast nie höre: Speedmetal und Speedpunk. Bei  jeder anderen Musikrichtung bin ich dabei. 

Wenn etwas zum Beispiel richtig groovt, kann ich mich dem nicht entziehen (und das gibt es ja in jedem Musikgenre). Es darf auch gerne mal heftig zur Sache gehen (z. B. Clawfinger), genauso wie ich die leisen Töne liebe (z. B. Melody Gardot). Ganz vorne dabei ist aber immer Country (z. B. Brooks & Dunn) und jede Art von A-Cappella-Musik (egal ob klassisch, popig oder jazzy – ich nenne mal nur zwei: Home Free und das Calmus Ensemble).

Aus Zeitmangel aktuell nicht: Ich spiele ja Solo und mit Sängerin im DUO viele Privatfeiern (Hochzeiten, etc….). Aber der Drang in mir wächst und wächst, bald wieder in einem richtig guten Vokalensemble mit zu singen ☺.